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Hochsensitivität - Lichtet den Nebel!

Teil 2: Was genau ist Hochsensitivität?

Hochsensitivität umfasst Begabungen im Bereich der übersinnlichen Wahrnehmung. Dazu gehören etwa das Gespür für Gefühle (eigene und andere), das Sehen von Auren, Chakra und Seelenfarben, Fähigkeiten wie Hellsichtigkeit oder Hellhörigkeit und die Fähigkeit, einen „übersinnlichen“ Kanal für transzendente Wesenheiten zu öffnen.

Nicht immer spielen religiöse Interessen eine Rolle. Die meisten hochsensitiven Menschen erfahren im Laufe ihres Lebens aber immer wieder, dass sie scheinbar Dinge wahrnehmen und verstehen können, die für die meisten Menschen teils sogar Angst einflößend sind. Der überwiegende Teil der Hochsensitiven betätigt sich entsprechend im heilenden, helfenden, beratenden Bereich.

Man kann jedoch diese vielschichtige – und bei jedem anders ausgebildete – Begabung auch ruhen lassen bzw. in der Freizeit einsetzen.

Du bist vielleicht ein besonders tierlieber Mensch und hast schon immer das Gefühl gehabt, dich mit ihnen blind zu verstehen? Auch diese Fähigkeit zählt zur allgemeinen Hochsensitivität.

Kurz: Unsere Hauptbegabung liegt in unseren Gefühlen, unserer Wahrnehmung und erhöhten Reizverarbeitung, meistens gepaart mit einer tiefen Sehnsucht nach einer sozialen Aufgabe.

Leider ist es oft so, dass Menschen mit „übersinnlichen“ Fähigkeiten nirgends einen Platz in der Gesellschaft finden. Noch vor tausenden von Jahren gehörten wir neben den Hochsensiblen zum Frühwarnsystem in Gemeinschaften. Unsere Vorfahren wirkten als Boten der Götter, als Schamanen oder Geistheiler und nicht zuletzt auch als Berater der Herrscher.

Seit der Aufklärung ist die Rolle der Religion immer kleiner geworden. Ich betrachte diese Entwicklung nicht mit Skepsis, der naturwissenschaftliche Ansatz hat uns bereits so manches Naturwunder enthüllt und viele Ängste genommen.

Das Problem hierbei ist jedoch, dass die Menschlichkeit verloren geht. Wir werden verwaltet, mechanisiert und gleichgestellt. Gleichstellung bedeutet hier in erster Linie, dass wir mit unserer enormen gesellschaftlichen Spezialisierung trotzdem einen gleichen Maßstab angelegt bekommen.

Hochsensitive Menschen fühlen sich oft nicht ganz in ihrem Körper verwurzelt, kommen sich selbst in ihrer Heimat fremd vor und finden auch zu ihren Familien keinen positiven Zugang. Sie suchen permanent nach der Antwort, warum sie so falsch sind. So hypersensibel, so unangepasst, so seltsam. Für die meisten kommt es einem Befreiungsschlag gleich, wenn sie endlich ihre wahre Natur erkennen und somit auch ihre Bestimmung entwickeln können.

Keinesfalls sind Hochsensitive mit abergläubischen und wenig gebildeten Menschen gleichzusetzen. Wir sind durchaus vielseitig interessiert, gebildet und auf den Gebieten, die mit Gefühl zu tun haben (etwa Sprache, Kunst, gesellschaftliche Themen) mit Leidenschaft dabei. Was uns fehlt, ist eine ideale Förderung. Hier ergeht es uns nicht anders als all den anderen Hochbegabten.

Um dies nachhaltig zu ändern, soll hier eine Plattform entstehen, die für die Hochsensitiven zur Stimme wird mit der sie sich identifizieren können.

 

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