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Der Junge und das Eishorn

Ich möchte dir heute von einem mutigen Jungen erzählen. Vielleicht wirst du zu denjenigen gehören, die erst einmal abwinken. Gibt es doch alles nicht! Und doch ist es eine wahre Geschichte.

Auf der Grafik sieht man ein weißes Einhorn in einer bläulich erstrahlenden Eishöhle.

Einst gab es in einem kleinen Dorf am Fuße eines Gebirges einen Jungen, der nicht recht wusste, wo er hingehörte. Seine Altersgenossen verspotteten ihn oft, denn manchmal ...

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Das Geheimnis der Traumdeuter - Teil 2


Was ist Psychokybernetik und wie kann sie dir helfen?

Psychokybernetik grafisch dargestellt

Psychokybernetik ist aktuell noch nicht abschließend definiert. Doch das Grundprinzip wird verständlich, wenn wir uns darüber klar werden, was der Begriff bedeutet.
Kybernetik ist die Wissenschaft von der Kommunikation und Organisation von Systemen. Dabei kann es sich um Organismen handeln, um Zellsysteme also, oder um soziale, ökonomische, biologische Systeme und vieles mehr. Sie wird seit ca. 60 Jahren erforscht. In der Praxis wird sie eingesetzt, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen und Probleme vielfältig zu lösen. Dabei geht sie nicht ausschließlich auf ein wissenschaftliches Fachgebiet zurück. Sogar in der Philosophie wird Kybernetik verwendet. Genauso kann sie auch in der Analyse und Lösung von psychischen Problemen zum Tragen kommen.

Hier setzt die Traumdeutung an. Der Mensch mit seinen sozialen Verflechtungen und seinen inneren Konflikten wird hier als ein System betrachtet. Man kann auch vereinfacht sagen: Traumdeutung ist eine Art von Psychokybernetik. Sie hilft uns, mit dem Unterbewusstsein zu kommunizieren und dabei die Sprache des Unterbewusstseins zu sprechen. Zwar werden im Traum auch Worte gesprochen, grundlegend sind aber Bilder das Hauptkommunikationsmittel. Wahrscheinlich wirst du dich nach deinem Traum auch deutlicher an die Bilder als an Worte erinnern.
Diese Bilder zeigen uns also den Zustand des Unterbewusstseins, unserer Psyche.

Wie nun hilft die Psychokybernetik träumenden Menschen?
Simpel ausgedrückt, können wir mittels Psychokybernetik die oft verwirrenden oder angsteinflößenden Wahrnehmungen aus unseren Träumen verändern. Wenn uns unser Unterbewusstsein suggeriert, dass ein geträumter Waldbrand etwas schreckliches ist, so kann die Psychokybernetik die ausgelösten Urängste durch Analyse der zusammenhängenden Bilder und durch klares Verständnis des Sachverhalts ersetzen.

Hat uns der Waldbrand noch kurz nach dem Traum völlig verängstigt, so wird nach kybernetischer Methode nach der Analyse das Bild in Zusammenhang mit anderen Bildern aus dem Traum und verschiedenen kleinen Indizien gebracht, die die Botschaft des Traumes völlig verändern. Aus diesem Grund ist es mittels Traumdeutung möglich, Klarheit über das eigene Unterbewusstsein, persönliche Zustände und auch soziale Unstimmigkeiten zu erhalten und die vorhandenen Probleme zu lösen. Es muss dazu erwähnt sein, dass jeder Träumer und jeder Traum individuell ist. Es gibt keine Patentrezepte, die man nach einer guten Analyse anwenden könnte. Hier braucht es eine genaue Beobachtungs- und Vorstellungsgabe, um die richtigen Bilder in korrekte Zusammenhänge zu bringen.

Du hast oft wirre Alpträume – verschwinden sie, wenn du sie deutest?

Grafik zu Alpträumen

Ganz eindeutig: Ja!
Alpträume zeigen uns reale oder imaginäre Ängste an. Sie können Teil von psychischen Erkrankungen wie der Posttraumatischen Belastungsstörung sein oder unterdrückte Ängste aus dem Alltag verbildlichen.
Die häufigsten Alpträume handeln von Flucht vor einer Gefahr. In diesen Flucht-Träumen rennen wir entweder selbst um unser Leben oder wir versuchen, andere Menschen bzw. Lebewesen zu schützen. Selbstredend können auch Tiere für uns dergestalt wichtig sein, dass sie im Traum erscheinen.

Die Ursache für Flucht-Träume liegt in den meisten Fällen in Vermeidungsstrategien. Wir möchten Dinge, die für uns unangenehm sind, nicht erledigen, nicht wahrhaben oder einfach nicht verstehen. Deshalb „laufen“ wir buchstäblich „davon“. Interessant sind für die Deutung vor allem die Umstände der Flucht im Traum. Sie geben Hinweise, welche konkreten Ängste durch den Traum aufgearbeitet werden oder gelöst werden sollen. Man kann sich mit diesen „Botschaften des Unterbewusstseins“ entweder selbst beschäftigen oder sich kompetenten Rat einholen, um die individuell richtigen Lösungen zu entwickeln.

Sollte eine psychologische Erkrankung vorliegen oder du den Verdacht haben, dass deine Träume auf furchtbare – reale – Erlebnisse hindeuten, wende dich bitte an einen Psychotherapeuten!
Die Traumdeutung kann dich unterstützen, deine Psyche besser einzuschätzen und dein Verhalten darauf auszurichten. Sie kann jedoch keine Therapie im medizinischen Sinn ersetzen.

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Das Geheimnis der Traumdeuter - Teil 3

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Wie du deine Träume einfach deutest.

Ich deute seit ca. 8 Jahren Träume und natürlich habe auch ich einmal angefangen. Recht schnell hatte ich jedoch eine super Methode entwickelt und jetzt möchte ich dir zeigen, wie du sie lernen kannst.

Hindernisse überwinden

Schritt 1 – Traum aufschreiben
Notiere dir deinen Traum genau so, wie du dich erinnerst. Es macht nichts, wenn Lücken vorkommen oder du einige Bilder und Eindrücke nicht genau beschreiben kannst. Alles das, was du klar erkennen kannst, kannst du niederschreiben. Am besten tust du das sofort, wenn du nach einem Traum aufgewacht bist. Dann ist die Erinnerung noch ganz frisch und du vergisst nicht sofort alles.

Natürlich kannst du deinen Traum auch einem Freund erzählen. Für die einfache Deutung ist es am besten, wenn du dir den Traum notierst, damit du die weiteren Schritte ohne Knoten im Gehirn nachvollziehen kannst.

Schritt 2 – Symbole nachschlagen
Suche dir ein Traumlexikon deiner Wahl, egal ob im Internet oder in Buchform. Es muss nichts kosten, das kommt ganz auf dich an. Ich verwende seit je her das kostenlose Lexikon von www.deutung.com – die Seite bietet übrigens ein Traum-Forum, um dich mit anderen über deinen Traum oder Unklarheiten beim Deuten auszutauschen.

Dreamfield GrafikSchritt 3 – Symbole ordnen
Angenommen, du befindest dich auf freiem Feld und stehst dann plötzlich in einem kleinen Waldhäuschen. Das könnte dein Traum sein. Du wirst merken, dass du am besten vorankommst, wenn du dich zunächst darauf konzentriest, was auf dem Feld geschehen ist. Was bedeutet das Feld? War es dunkel oder taghell? Stand das Feld in Blüte oder war es abgemäht? Warst du allein, gab es Tiere um dich herum? Gab es außer dem Feld noch etwas zu sehen?
All diese Dinge kannst du einzeln im Lexikon nachschlagen. Konzentriere dich dabei auf die Hauptbedeutung jedes Symbols. Das Feld steht zum Beispiel für Lebensbereiche, die wir betreten und bearbeiten können.

Schreibe sie dann in der Reihenfolge auf, wie du die Symbole im Traum wahrgenommen hast. Zum Beispiel: Zuerst das Feld, dann dessen Zustand, dann die Lichtverhältnisse, usw. Schreibe auch zu jedem Symbol die allgemeine Deutung hinzu. Durch das Ordnen der Symbole erhältst du zum einen eine Gewichtung. Welches Symbol ist das wichtigste und welches ist eher nebensächlich? Zum anderen wirst du so einen größeren Zusammenhang schneller erkennen können.

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Das Geheimnis der Traumdeuter - Teil 4


Was du aus deinen Träumen erfahren kannst.

Im Teil 3 „Wie du deine Träume einfach deutest“ haben wir besprochen, welche ersten Schritte du für eine eigene Deutung unternehmen kannst. Das war die Basis, auf der jede Deutung aufbaut. Nun kommt der schwierigere Teil – aber keine Angst, auch dieser liegt im Bereich des Machbaren.

Gute Träume 

Schritt 4 – Gefühle und Sinneseindrücke analysieren
Hast du auf dem Feld etwas gerochen? Ein Einhorn wiehern gehört? Oder hast du eine kühle Brise wahrgenommen? Auch diese Eindrücke geben dir ein komplexes Gesamtbild von deiner psychischen Verfassung.
Zumeist sind die Sinneswahrnehmungen in einer Sequenz sehr ähnlich, das heißt, sie deuten auf eine Gemeinsamkeit hin. In einer folgenden Sequenz kann sich dies ändern. Dann weißt du: Dein Unterbewusstsein stellt dir einen psychischen Entwicklungsprozess in Bildern dar. Du hast dich entwickelt und kannst – je nach Ergebnis des Traums – erkennen, was du noch tun kannst, um dich weiterzuentwickeln.

Schritt 5 - Zusammenhänge analysieren
Wir wissen nun also, dass du dich im Traum so oder so verhalten, gefühlt hast, dass du Dinge wahrgenommen hast und vielleicht schon manche Erkenntnis gesammelt hast. Jetzt geht es darum, diese Zusammenhänge mit deinem realen Leben in Verbindung zu bringen.
Die Symbole werden eine einheitliche Sprache sprechen. Wenn du dich selbst gut kennst, wirst du schnell wissen, auf was sie hindeuten – was sollst du in deinem Leben verändern, damit du die visualisierten Eindrücke auch umsetzen kannst?

Schritt 6 – Fazit beschreiben
Welche Konsequenz ziehst du aus der Deutung? Welche Gefühle sind dir jetzt bewusst geworden, hat sich der beängstigende Traum in etwas Schönes verwandelt? Schreibe dir auf, auf welche realen Gegebenheiten dich dein Traum aufmerksam gemacht hat.

Herzlichen Glückwunsch, du hast einen Traum gedeutet! Jetzt kannst du ihn in die Schublade legen. Vielleicht schaust du in einigen Tagen noch einmal darauf und kontrollierst, ob sich seit der Deutung etwas für dich verbessert hat. Vielleicht siehst du nun manche Lebensbereiche klarer und weißt wieder, wo du hin möchtest.
Eines hast du jetzt auf jeden Fall gelernt:

Dein Traum kann noch so abstrus sein. Die Bilder sagen zwar etwas über deinen Zustand aus, jedoch sind sie nur Mittel zum Zweck und nicht im engsten Sinn zu verstehen. Wenn du das Deuten häufiger übst, dir zur Gewohnheit machst, wirst du schnell die gängigsten Symbole aus dem FF kennen und so bereits direkt nach dem Traum wissen, ob er für dich gut oder schlecht war.
Und vielleicht kannst du dann deine Freunde ein wenig mit deiner neuen Empathie verblüffen.

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Das Geheimnis der Traumdeuter - Teil 1


Wann auch immer du einen besonders seltsamen oder beängstigenden Traum hattest, hast du dir gewünscht, die scheinbar unbekannte Sprache der Traumdeuter zu beherrschen. Es ist ein Mystizismus, an den man einfach glauben muss. Denn sonst wirkt er ja auch nicht, richtig?
Dann sind da diese Scharen an „Lexika“, die uns weismachen wollen, auf jede Traumsrätsel käme stets der passende Schlüssel – weil alles erprobt ist und man sich noch nie geirrt hat. Natürlich.
Genau dort finden sich die Menschen, die dir ihre Dienste als Deuter anbieten, denn nur sie haben „die Gabe“.

Falsch!
Warum auch du deine eigenen Träume deuten kannst und warum in aller Welt du dies eigentlich tun solltest, erfährst du jetzt.

Bild zur Traumdeutung. Man sieht einen Schmetterling über einem Ziffernblatt einer Uhr.

Was bedeutet Traumdeutung eigentlich?

Zunächst einmal bewegen wir uns nicht im Bereich des Kartenlesens, „Verschwundene-Dinge-mitttels-Magie-Findens“ oder gar der „Engel-Energien“. Traumdeutung basiert auf Analyse und Didaktik, also der Wechselwirkung zwischen dem, wie wir Träume empfinden und dem, was sie uns wirklich sagen. Doch das ist noch nicht alles.

Als „cold reading“ (zu deutsch: kalte Analyse“) bezeichnet man eine Technik, die Mentalisten, Zauberkünstler und andere verwenden, um eine unbekannte Person ganz besonders an den seelischen Punkten zu berühren, wo es weh tut. Sie verblüffen damit, die intimsten Geheimnisse zu kennen. Doch weit gefehlt.
Cold reading bedeutet einfach nur, dass der Mentalist in eine Richtung raten muss. Anhand von „tells“, wie es beim Poker heißt (also winzige Gesten) erkennt der Mentalist sofort, ob er einen empfindsamen Punkt bei seinem „Klienten“ erreicht hat oder ob er in eine andere Richtung raten muss.

Auch bei der Traumdeutung verwenden wir solche erlernbare Methoden. Vor allem ist die Analyse von gegebenen Anhaltspunkten, Kombinationsgabe und die Empathie eines Menschen voraussetzend. Man könnte es ein wenig mit Detektiv-Arbeit vergleichen. Und welcher Detektiv hätte je von sich hören lassen, dessen Spürsinn undurchschaubar blieb?

Die Methoden der Traumdeutung werden – gleich dem Pendeln – eingesetzt, um uns selbst zu reflektieren, verborgene Gedanken und Gefühle zu offenbaren. Häufig kann die Traumdeutung regelrechte Todesängste in helle Freude verwandeln. Das glaubst du nicht?

In Träumen verarbeiten wir Alltagserlebnisse, unerfüllte Bedürfnisse, unbewusste Gefühle. Wir lösen Probleme, sind regelrecht kreativ und lernen Neues. Es ist also keineswegs der Fall, dass ein sehr wirrer Traum nur auf schlechte Kinofilme oder gar wirren Gespinsten beruhen.
Nicht ohne Grund gehen Schlafforscher inzwischen auch dem wissenschaftlichen Naturell der Träume auf den Grund.
Das was mit Traumdeutung analysiert werden kann, findet durch plötzliche Erkenntnis oder durch die Beantwortung von offenen Fragen im Alltag des Träumenden Einzug.
Hierdurch können wir für uns ungünstiges Verhalten ablegen/ verändern oder unsere bisher unbewussten Gefühle klarer berücksichtigen. Auf diese Weise erledigen sich Träume, die immer wiederkehren, auch schließlich.

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